Franz Hintermann, Fotograf

geb. 20.1.1955 in Waldkirchen 1981-82 Ausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie München(Meister)

Marktplatz 13, 94065 Waldkirchen, Tel 08581/9612-14, fax -17,

Freyunger Str. 25 Tel 08581/910 770, Galerie Zum Unruhigen Hydranten, www.hyd.de

Ausstellungen - Aktionen - Portfolios Stand: 02.04.2008

ab 1987

Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Tschechien und in den USA

1991

Beginn Dokumentation Waldkirchner 1/

1992

Glas und Fotografie ( KV Wolfstein ); Kontakt Holzbildhauer-Symposium

Aktion D`Gschäftsleit 2/

1993

Organisation Holzbildhauer-Symposium in Haidmühle

1994

ab Juni Der Hydrant und seine Freunde

Katalog Grenzgänger

OUTPUT - die Kleinauflage 3/

Ausstellung Waldkirchner

1995

Grenzgänger, Ausstellung Washington/DC 4/

Buch Kunst aus Ostbayern/ KV Wolfstein in Zusammenarbeit mit H.D. Geyer

ab Feb. Gummibärchen

Sweet-Art (im Feinkostladen) 5/

Waldspuren Gemeinschaftsprojekt mit Angela Scarlis, VA/USA im Nationalpark Bayrischer Wald 6/

Eigenschöpferisch, Keramikmuseum Obernzell 7/

Der Gestalter und sein Werk, Freyung 8/

Landschaft in Blues, Vilsbiburg, Diaporama der Radierungen von Robert Kaindl-Trätzl, mit Live-Bluesmusik, dasselbe im Stadttheater Landsberg/Lech, Kunstbahnhof Kalteneck 9/

1996

Drei Fräulein im Rachelsee, Performance in Gallery Orlof, Alexandria/VA 10/

Ausstellung Kloster Strahlfeld

2. intern. Hydrantenausstellung, Waldkirchen 11/

Landschaft in Blues, im Kubiz/Unterhaching

1997

1. bild-möbel / modell hubedus passau 12/

Katalog Zeitgleich

Fahnen für Frieden, Haidmühle, 13/

Augenblicke II, Sparkasse Freyung

Bildmöbel, KuMo Passau

1998

Junge Bäuerin, Freilichtmuseum Massing, 14/

eigene Homepage, es hat sein müssen

Ritterbrunst & Fürstenspaß, Passau Oberhaus, Dokumentation 15/

3. intern. Hydrantenausstellung, Waldkirchen, Oberer Hammer, Eröffnung der Galerie Zum Unruhigen Hydranten

Gallery-Talk in der Galerie Zum Unruhigen Hydranten mit John Antone 16/

1999

GelbBlaue Jamsession, Aktion in der Galerie mit Musik, Bildern, Freunden von Tom Jahn 17/

2000

Gallery-Talk Highmat, Günter Waldkirchen 18/

Gallery-Talk MARL, narrative Malerei 19/

Gallery-Talk Christel Kreuß, eine Fotografenlehre

2001

Vierzehn Tage Kuba, farbige Farbfotos 20/

Blues Jazz Fotos, Hochzeitsparty, mit Strucky Like, Hot Shot Bluesband, Fotoausstellung 21

Gallery-Talk Lesung Musik Fotos mit Milan Hermes, Balboo, Boxleitner 22

Flair -- der Waldkirchen-Blues auf Fahnen 23

schön! oder? hausiere mit dem Fragezeichen 24

That`s me! Projekt mit Jugendlichen der Schulen Ulrichsberg/A, Horni Plana/CZ und Neuschönau 25

2002

That`s me! in Neuschönau und in Horni Plana

Flair am See, Projektionen am Erlauzwieseler See 26

2003

Waldkirchner, Waldkirchenblues, Hydranten der Welt, die Welt der Hydranten. Die 3 Bücher 27

2004

Im Gegenüber, Projektarbeit: Mixed Media mit Robert Kaindl-Trätzl in der Laurentiuskapelle in Landshut. Gemeinschaftsausstellung des BBK Niederbayern/Oberpfalz, Kunstverein Landshut und Museen der Stadt Landshut. 28

2005

Portfolio: Hommage to Christo and Jeanne-Claude: The Gates, Central Park, New York City, 1979-2005 29

2005

That`s me!, Portraitserie der Stadt- und Gemeinderäte aus den drei Nachbargemeinden der Grenzregion Ulrichsberg/Oberösterreich, Waldkirchen/Bayern und Horni Plana/Südböhmen, Projekt des Festival der Regionen, Gemeinschaftsarbeit Gerhard Wöß und Franz Hintermann, Ausstellung als Installation in der Portraitgalerie des Stifts Schlägl/A, 2005

2006

Frankhaus, Abbruchhaus, Installation( gemeinschaftsarbeit mit T. Scharrenbroich, J. Degenhart und MARL,

Veröffentlichungen, Plakate:

Schöner Bayrischer Wald Bluesgeschichten. Bilder und Texte in CDRom Waldwildnis, Ankauf von 4 Panoramabilder Freilichtmuseum Finsterau, lichtung, Illustration zur Die Dvorekianische Wende, Plakate zu den Ausstellungen, Unterhaltungsseite der PNP, CV-Jahrbuch Hund, , IHK-Zeitung Themen: Fallende Grenzen, Ausbilder/Auszubildende, Magma 8/ Kristalle aus dem Graphitwerk Kropfmühle, Grenzgänger, Steinsymposium Hauzenberg, Zeitgleich, Buch Kunst aus Ostbayern/ KV Wolfstein, Rittersbrunst und Fürstenspass, Fahnen für Frieden, Bücher der Kunstsammlung H. Mutmann, Steinsymposium Hauzenberg 30/ Fotos für Menschenseele im Gebilde, Glasobjekte von K. Büchler, Texte von K-H. Reimeier

Kataloge, Dokumentationen Plakate

OUTPUT, Zitate, Drei Fräulein Im Rachelsee, Hydrantenkatalog, Natur, die Natur der Dinge, AlbumBlätter, Kalender 2000 31/ u. a. m. u.s.w. etc. pp.32/

Kleinauflagen:


Erklärungen/Details zu meiner Arbeit


(Endnotes)

1 Waldkirchen nicht als Landschaft, sondern die Menschen. Waldkichen, die menschliche Landschaft. Menschen, die in Waldkirchen leben, arbeiten, das Leben mitbestimmen, und durch ihre Arbeit das Leben lebenswert machen. Es sind Menschen in ihrer vertrauten Umgebung, an ihrem Arbeitsplatz, an dem sie die Hälfte ihres Lebens verbringen, wo sie sich wohl fühlen.

Ich habe bei dieser Arbeit gemerkt, warum man gerne in einem Ort lebt, was man wirklich braucht.

2 Schaufenster-Ausstellung, Portrait Marktplatz Waldkirchen. Zur Marktplatzeinweihung, bei der es nur um die bauliche Maßnahme geht, habe ich die Waldkirchner "Gschäftsleit" jeweils vor ihrem Geschäft fotografiert. Zeitraum: Idee, Planung, Aufnahmen, Fertigstellen 4 Tage.
Anmerkung: Im August 1992 habe ich anläßlich der Marktplatz-Sanierungs-Einweihung diese Aktion fotografiert. Die Mithilfe der Beteiligten war rührend, die Beachtung der Ausstellung im Schaufenster enorm, und
ich nach diesen 4 Tagen fix und fertig.

3 Kleinauflage. Gedanken, die einem durch den Kopf schwirren, zu Papier gebracht, durch die kleine Auflage von jeweils 10 Stück immer aktuell, wächst ständig, ist zur Zeit im Hydrantenkatalog integriert.


4 Ausstellung der Bilder vom Holzbildhauer-Symposium in Haidmühle 1993, ca. 22 Vergrößerungen 50x60, ausdrucksstarke Aufnahmen der Skulpturen.

5 Happening im Feinkostladen, Idee Uli Gallist, mit T. Scharrenbroich, John Antone, V. Kindermann, Theresa Zaghis. Kunst mit und aus Süßigkeiten. Dauer der Ausstellung: 2 Stunden.


6 Angela Scarlis lernte ich durch John Antone in Washington kennen, vermittelte sie zum Nationalpark. Sie wurde eingeladen, machte ihre “Waldspuren”. Verschiedene Aktionen, mit Natur, Menschen, Gedanken.


7 Gruppenausstellung verschiedener Berufsgruppen, bei denen Kunst ihre Arbeit berührt oder beeinflußt. Architekten, Restaurateur, Goldschmied, Tänzer, Glasmacher., ... . Meine Werke waren die Waldkirchner, und für die Ausstellung machte ich die “Kinder - Randsteine”. 11 Vergrößerungen, ca. 60x60cm, aufgezogen auf Blech, geschützt und betretbar durch Folie. Diese lagen am Boden im Eingangsbereich. Das Leute auf die “Kinder” treten war beabsichtigt, erregte aber Unmut(!). Hubert Huber darf keine Ausstellung mehr im Keramikmuseum machen.


8 Portraits befreundeter Künstler, kombiniert mit ihren Werken.

9 Überblendschau der Radierungen von Robert Kaindl-Trätzl. Die Dias zeigen die Bilder in der Totale und im Detail, dazu spielt live die Hot Shot Blues Band, Edwin Kimmler, John Kirkbride, Ferdl Eichner. Es ist “ein Gesamtkunstwerk”(Robert Trätzl), dazu gehören die Radierungen in der Ausstellung, die Musik und die überdimensionale Projektion auf eine Leinwand 2x3m. Die Leute sehen die Bilder dann mit anderen Augen.


10 Performance der Bilder “Drei Fräulein im Rachelsee” in der Gallery Orlof, mit Angela Scarlis, Tina Kirchner, viele Deutschamerikaner als Besucher. Wir installierten die Bilder, ich las die Legende, Tina und Angela machten mit Trommel und Tschinelli Dramatik, dann übersetzte Angela die Legende humorig ins amerikanische. Die Leute waren begeistert. “So ist unsere Heimat”.


11 Ausstellung im Oberen Hammer, meine Wohnung; Kinder Randsteine, Waldkirchner, Augenblicke, Gummibären, Rachelgeist, Hydranten, Werke von Freunden (meine Kunstsammlung) auf zwei Etagen in acht Räumen. Es war, was in Amerika Show genannt wird. Dauer von 17 bis 21 Uhr, Kinder machten eine Zirkusvorstellung, lockeres Treffen von sehr vielen, für mich persönlich wichtigen Leuten, Freunde.


12 Die Idee zum Projekt “ Erstes Brauchbares Bild-Möbel” hatte Rudolf Pollak/Hamburg. Als Designer und Kunstfreund suchte er nach einer gleichberechtigten Verknüpfung von Funktionalität und freier Assoziation.
R. Duscher, H. Huber und W. Beiler-Schlehaider entwickelten für die Projektgruppe Passau ein Möbel, bei Bedarf Stehpult, Ablage, ausklappbarer Tisch oder wandgestaltendes Objekt. Idee und Konzept: platzsparendes, mobiles, einfach anzubringendes, wandelbares Möbel, einfache Handhabung, einfache Konstruktion. Denkbare Einsatzbereiche: Büro, Wohnen, Gastronomie, öffentliche Wartezonen. Maße: 470mm breit, 1400mm hoch, MDF-Platten, Fertigung. Mit: W. Beiler-Schlehaider, H. Kotter, T. Meilhammer, F. Hintermann, T. Scherling, H. Heere, H. Huber, R. Duscher


13 Nach der Idee und Konzept von Lisa Hintermann und Hubert Huber haben 100 Künstler 100 Fahnen, 80x100cm gestaltet. Diese wurden am 28. September 1997 in Haidmühle aufgehängt. Meine Fahne ist ein Farbkopietransfer von den drei Gummibären.


14 Das Freilichtmuseum stellt eine Ausstellung ”Junge Bäuerin” zusammen. Es wird ein Portrait der jungen Bäuerin geschrieben, und fotografiert. Ich mache Fotos, versuche herauszufinden, was ich eigentlich fotografieren will. Fotografiere die ”Junge Bäuerin” mit ihren Kindern, wie sie die jungen Kühe melkt, zärtlich streichelt, die Milch den Kälbern gibt, zusammenkehrt. ...


15 4 Tage Aktion auf der Feste Oberhaus, Initiative von Hubert Huber und Martin Ortmaier, es besteht eine Dokumentation.


16 John Antone erzählt von seinen Werken in meiner Galerie im lockeren Gespräch und Beispielen als Dias


17 Thomas Jahn life. ursprünglich wollte ich nur das er und ein paar Musik spielen. Es kam anders. Er spielte schon, aber zugleich hängten wir seine Bilder, es war umfassend und interessant, und seine Musikerfreunde kamen, und neunzig Besucher. Es war bumsvoll und schön.

18 Ein Waldkirchner aus Emden/Ostfriesland bearbeitet aus der Ferne seine Heimat Waldkirchen

19 narrar [span. >erzählen<]

Narrativum [lat. narrare >erzählen< ], Form des Verbums, in der das Eintreten eines Ereignisses dargestellt wird.

20 ein Urlaub, übliche Länge, vierzehn Tage, zwei Wochen, genug zum Erholen, Eindrücke bekommen, von Kuba, Havanna, ... habe nach dem Urlaub gleich ein Album angelegt, die Fotos eingepappt, Bianca hat alles aufgeschrieben in einen kleinen Bericht. Jetzt nach vier Monaten habe ich das Gefühl ich muß diese farbigen Bilder herzeigen.


21 unsere Hochzeit, eine schöne Sommernachtsparty mit allem was zu unserem Leben gehört, Blues, Freunde, Fotos ...


22 Lesung, Musik, und Fotoausstellung in der Werkstatt der Galerie.
mit Milan Hermes liest, Balboo und Marcus Boxleitner untermalen mit Blues.

23 Flair am See, für diese Veranstaltung des USG am Kurparksee mache ich den WaldkirchenBlues auf große Plakate, 60x90cm, und verwende sie bei allen möglichen Gelegenheiten.


24 Versuche, nicht den Lehrmeister zu spielen, was einem leicht passiert wenn man meint man muß vermeintliche Mißstände abschaffen, sondern zu Hinterfragen, zum Nachdenken anregen, Toleranz einfordern, und auch selber tolerant zu sein, auch wenn ich provoziere. Aber vor allem möchte ich schon provozieren.


25 Aufgefordert und angeregt von Gerhard Wöß aus Ulrichsberg initiiere, mache ich zwei Projekte mit seinen Schülern. SCHÖN/HÄßLICH. Gebe Schülern jeweils Kamera und Filme mit dem Auftrag sich über diese zwei Kategorien Gedanken und Bilder zu machen.
That`s me! Fotografiere Jugendliche aus den drei Schulen vor neutralem Hintergrund, sie sollen sich darstellen.

26 Flair zum zweiten. Es spielten die Kellerkinder, Petra Hohenwarter und Toha M zeigten VideoComputerClips und ich projezierte die Gänseblümchen, Schnecken und Enten.

27 28. März 2003, Mit diesen Büchern kann ich jetzt endlich meine Bilder in der mich zufriedenstellenden Qualität eines “echten” Fotos kombiniert mit Text publizieren. Möglich geworden ist es durch die gewaltige Investition unserer Foto Hintermann-Firma in ein Digitallabor. Die einzelnen Seiten werden im Computer zusammengestellt und dann auf Fotopapier belichtet. Der Vorteil des Fotopapiers ist die analoge Tonwertabstufung und die Haltbarkeit. Der Nachteil: man kann es nicht zu einem Buch binden oder verkleben. Darum die Spiralbindung. Stört mich aber nicht so sehr. Es hat den “touch” des Spontanen und Improvisierten was wiederum mir entspricht. Die Auflage wird nach Bedarf erweitert, begonnen habe ich zunächst mit je 15 Stück. Weitere Bücher habe ich schon teilweise auf der Festplatte und folgen sporadisch. Bin mit dieser Lösung sehr zufrieden.

Waldkirchen, nicht die Landschaft, Menschen. 24 Seiten Fotos, ein paar Seiten Text, WaldkirchenBlues, der Blues, den man hat, wenn man in Waldkirchen lebt, 28 FotoTextSeiten , Hydranten, eine eigene Welt? Warum sieht man sie nicht, obwohl sie überall stehen? 20 FotoSeiten, ohne Text!

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28 Projektarbeit mit Robert Kaindl-Trätzl in der Laurentiuskapelle in Landshut: Mixed Media, Plexiglasaufsätze auf kubischen Konsolen, gestaltet mit geätzten Strukturelementen aus Titanzink und überkreuzende Projektion mit zwei Projektoren.

29 Christo and Jeanne-Claude: The Gates 1979-2005.


30 Katalog der Skulpturen

31 Kleinauflagen, d. h. ich bringe mit Fotos, Computer, Bubbltschät, Farbkopierer etc. Gedanken zu Papier, vervielfältige sie, und bringe sie unter die Leute. Verkaufen kann ich sie leider nicht, da der Herstellungspreis zu hoch ist.


32 Da meine Fotos überall rumliegen, habe ich die Kontrolle verloren, was veröffentlicht, vervielfältigt, gedruckt wird.